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Apotheker Alexander Fischer ist Mitglied der Deutschen Diabetes
Gesellschaft und informiert Sie über Aktuelles zum Thema Diabetes
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Videos vom Weltdiabetestag:
  
https://www.youtube.com/watch?v=bNhlF4WlAcs https://www.youtube.com/watch?v=DgVCTq1m_64

Aktuelles zum Diabetischen Fuß

Therapie des Typ-2-Diabetes
Diabetes-Kongreß 2019 in Berlin
Auch dieses Jahr wieder viele spannende Themen.
1. Diabetiker können eventuell bald den Wirkstoff Semaglutid erhalten, womit man bis zu 17% seines Körpergewicht abnehmen kann. Beeindruckend!
2. Ebenfalls hoffen wir auf Tirzepatid. Hiermit kann man den HbA1c bis zu 2,4% reduzieren. Eine solch enorme Potenz ist auch dringend benötigt, denn...
3. Wir müssen in Deutschland im Jahre 2040 mit mindestens 11 Millionen Diabetes-Patienten rechnen. Aktuell sind es ca. 7 Millionen.
 
Schmerzmittel und Diabetes ? Da ist Beratung wichtig. Besonders bei ASS.
Mehr dazu
https://www.univadis.de/...
DDG und diabetesDE kritisieren Kompetenzchaos bei der Betreuung von Kindern mit Diabetes Typ 1 in Schulen und Kindergärten
Mehr dazu https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de
Universität Leipzig: neues Medikament für Diabetes-2-Patienten erstmals am Menschen getestet. Präparat verbessert den Blutzuckerspiegel und senkt das
Gewicht.
Mehr dazu https://www.uni-leipzig.de

Diabetes mellitus Typ 2
Diabetes mellitus Typ 2 ist eine chronische Stoffwechselerkrankung. Die Ursache für die Erkrankung liegt in einer verminderten Wirkung des Hormons Insulin, dass die Verwertung von
Glucose im Körper steuert. Somit kann der mit der Nahrung zugeführte Zucker nicht aus dem Blut in das Körpergewebe aufgenommen werden. In den Zellen fehlt es an Energie, während die im Blut befindliche überschüssige Glucose
über die Nieren ausgeschieden wird. Da diese Ausscheidung vermehrt Wasser mit sich zieht, entsteht ein verstärktes Durstgefühl. Ungewöhnlich viel Durst über einen längeren Zeitraum und körperliche Abgeschlagenheit
können Anzeichen für Diabetes sein. Die Erkrankung beginnt schleichend, kann unbehandelt aber schwere gesundheitliche Folgen haben. Jeder zweite Typ-2-Diabetiker ist übergewichtig, was den Krankheitsverlauf zusätzlich
beeinträchtigt. Eine Ernährungsumstellung und damit verbundene Reduktion des Gewichts verbessern in vielen Fällen neben dem Blutzucker auch Blutdruck und Blutfette.
 
Bin dabei auf dem Diabetes Kongress 2018 in Berlin, 9. - 12. Mai >> Trailer <<

Neuer Internetauftritt des DDZ
Ab sofort steht allen Diabetikern, Angehörigen und Interessierten die komplett überarbeitete Website diabetesinformationsdienst.de des DeutschenDiabetes-Zentrums(DDZ)
zur Verfügung. Den Schwerpunkt bilden wissenschaftliche Fakten rund um Vorsorge und Therapie der Krankheit sowie Informationen zu Begleit- und Folgeerkrankungen. Darüber hinaus werden Themen wie Diabetes im Alltag, soziale Aspekte sowie
Einflüsse im Beruf behandelt. Das Diabetes-Cockpit hilft bei der Bewertung persönlicher Gesundheitswerte wie z. B. Körpergewicht. Zugeschnitten auf die individuellen Bedürfnisse der unterschiedlichen Zielgruppen werden die Inhalte
ergänzt durch zusätzliche Kanäle in den Sozialen Medien. Damit positioniert sich das DDZ als Informationsgeber zu Diabetesfragen in der digitalen Landschaft. Das neue Angebot löst nach über 15 Jahren die alte Internet-seite
diabetes-heute.de ab. Auf https://diabetesinformationsdienst.de erfahren Sie mehr.

Leitlinie S2e Diabetes und Straßenverkehr der DDG(PDF)

Studie: Remission vonTyp-2-Diabetes durch intensive Gewichtsreduktion
Wie britische Wissenschaftler in der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet jetzt berichten, lässt sich mit einem intensiven Programm zur Gewichtsreduktion in
Hausarztpraxen bei jedem zweiten Probanden ein Rückgang von Typ-2-Diabetes erreichen. Weitere Details finden Sie auf www.springermedizin.de/... und
www.thelancet.com/... (Studienabstract).
"Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2018 von DDG & Deutsche Diabeteshilfe erschienen
Aktuell sind etwa 6,7 Millionen Menschen in Deutschland an Diabetes mellitus erkrankt, darunter etwa zwei Millionen, die noch nichts von ihrer Erkrankung wissen. Etwa 95 Prozent leiden an
Diabetes Typ 2. Die Beweise für eine kausale Beziehung zwischen Zuckerkonsum und Diabetes Typ 2 sind erdrückend. Mehr dazu Bericht als PDF
Südafrika macht es der EU und Deutschland vor: Steuer auf süße Softdrinks
Mehr dazu aerzteblatt.de/.../Kampf-gegen-Diabetes-WHO-lobt-Suedafrikas-Steuer-auf-suesse-Softdrinks
Semaglutid-Tablette zur glykämischen Kontrolle
Semaglutid wirkt auch, wenn es oral eingenommen wird. Zu diesem Ergebnis kamen jetzt britische Forscher, die im Rahmen einer Studie testeten, inwiefern der Wirkstoff aus der Familie der
GLP-1-Analoga als Tablette zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels einsetzbar ist. Rund 600 Menschen mit Typ-2-Diabetes und schlecht eingestelltem Blutzucker erhielten dafür 26 Wochen lang Semaglutid in verschiedenen Konzentrationen, entweder als
Tablette oder subkutan. Einer dritten Gruppe wurde ein Placebo verabreicht. Es zeigte sich u. a. , daß Semaglutid oral eingenommen den HbA1c-Wert dosisabhängig um 0,7% bis 1,9% senkte und subkutan injiziert um durchschnittlich 1,9 Prozent.
Unter der Einnahme des Placebos veränderte sich der Wert mit -0,3% hingegen kaum. Zudem verzeichneten ca. 70% der Teilnehmer einen Gewichtsverlust von 5% oder mehr. Nebenwirkungen, meist leichte Magen-Darm-Beschwerden, meldeten je nach
Wirkstoff-Konzentration 63 bis 86% der Tabletten-Gruppe, 68% der Placebo-Gruppe und 81% der Personen mit Semaglutid-Injektionen.
Die Autoren bewerten die Resultate besonders positiv für Patienten, die aufgrund der Injektion Schwierigkeiten mit der Therapietreue von GLP-1-Analoga haben. Sie erwarten nun weitere Untersuchungen auf diesem Gebiet.
Menschen mit Diabetes leiden doppelt so häufig an Depressionen (Deutsche Diabetes Gesellschaft, 30.11.2017)
In Deutschland sind 6,5 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt, die meisten an Typ 2. Davon leiden schätzungsweise 800.000 Menschen gleichzeitig an einer behandlungsbedürftigen
Depression. Depressionen kommen bei Menschen mit Diabetes damit doppelt so häufig vor wie in der Allgemeinbevölkerung, sagt Professor Dr. Diplom-Psychologe Bernd Kulzer, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Psychologie der
Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Mit ernsten Folgen: Die Betroffenen haben schlechtere Blutzuckerwerte und entwickeln häufiger gefäßbedingte Folgeerkrankungen etwa an Nieren, Augen und Füßen. Darüber hinaus ist die
Suizidgefahr um 50 Prozent erhöht, vor allem bei jüngeren Männern mit Diabetes Typ 1. Betroffene sollten sich bei Warnzeichen psychologische Hilfe suchen, rät die DDG. Dafür gibt es spezielle Expertise zum Beispiel von
Fachpsychologen Diabetes der DDG. Depressiv erkrankte Menschen mit Diabetes können sich aber auch an jeden niedergelassenen Psychotherapeuten wenden, ergänzt Dr. Andrea Benecke, Vorstand der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK).
Lässt sich der Blutzucker nur schwer einstellen, helfen speziell weitergebildete Psychotherapeuten weiter.
Mein Tipp: Die DDG führt eine Liste aller Fachpsychologen Diabetes DDG, die ein spezielle diabetologische Weiterbildung erhalten haben:
www.diabetes-psychologie.de. Suche nach Postleitzahlen ist möglich.
Blutdruckmessung im Alltag aber richtig! (11. Herbsttagung der DDG und 41. Wissenschaftlicher Kongress der DHL, 08.11.2017)
Bluthochdruck führt häufig zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Rund 50 Prozent der Schlaganfälle und Herzinfarkte gehen darauf zurück. Eine rechtzeitige und effektive
Behandlung des Bluthochdrucks mit einer Senkung um nur wenige Millimeter Hg kann das Risiko für diese Folgeerkrankungen wesentlich verringern. Daher ist es wichtig, die tatsächliche Höhe des Blutdrucks so genau wie möglich zu
erfassen. Über richtiges Messen des Blutdrucks sprach ein Experte der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL® Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention daher auf der Pressekonferenz der gemeinsamen Tagung der DHL® und
der Deutschen Diabetes Gesellschaft am 10. November in Mannheim.
Politische_Forderungen_der_DDG
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